Ergebnis „Diesel-Gipfel“: 75 Millionen mehr für Radverkehr ist ein guter Anfang!

ADFC Aktive protestieren in Berlin

Der ADFC- Protest am 02. August in Berlin war erfolgreich.

Am Mittwochmorgen klingelten ADFC-Aktive vor dem Bundesverkehrsministerium und dem Bundesinnenministerium die Teilnehmer des umstrittenen Diesel-Gipfels symbolisch wach und forderten deutlich mehr Geld für den Radverkehr. Am Ende des Gipfels wurde bekannt, dass der Bund die Mittel für den Radverkehr von 125 Millionen auf 200 Millionen deutlich erhöhen will. Der ADFC wertet das als einen Schritt in die richtige Richtung. Mit Spruchplakaten wie „Der Weg in die Zukunft ist ein Radweg!“, „Dobrindt aufs Rad!“ oder „#radlandjetzt statt #dieselgate!“ brachte der ADFC zum Ausdruck, was Radfahrende in ganz Deutschland Tag für Tag frustriert: Schlechte Fahrrad-Infrastruktur und ein fahrradunfreundliches Verkehrsklima.

Damit die angekündigten Mittel in Niedersachsen effektiv genutzt werden können, müssen die Kommunen möglichst schnell reagieren. Das Niedersächsische Fahrradmobilitätskonzept muss zügig beschlossen und die darin vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden.
ADFC Landesvorsitzender Dieter Schulz: „Der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad ist der beste Klimaschutz und reduziert die Feinstaubbelastung erheblich. Das würde für die Bürger in unserem Land mehr Gesundheit und Lebensqualität bringen.“

Mit der bundesweiten Unterstützer-Kampagne „Fahrradland Deutschland. Jetzt!“ wirbt der ADFC im Vorfeld der Bundestagswahl für einen Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik. Er fordert Vorrang für Radfahrer, Fußgänger und ÖPNV vor dem Autoverkehr, deutlich höhere Finanzmittel des Bundes, Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts, deutliche Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit sowie verbindliche Qualitätsstandards für Radwege. Alle Forderungen gibt es auf www.radlandjetzt.de.

ADFC Niedersachsen und Landtagsabgeordnete der CDU fahren gemeinsam durch Hannover

v.l. Karsten Heineking (MdL), Nadine Danowski (ADFC Nds.), Karl-Heinz Bley (MdL), Dirk Toepffer (MdL), Detlev Gündel (PGV), Tobias Neumann (ADFC Nds.)

Der ADFC Niedersachsen und einige Landtagsabgeordnete der CDU radelten vergangene Woche gemeinsam durch Hannover. Ziel der gemeinsamen Tour war es, Schwachstellen der Fahrradinfrastruktur zu „erleben“ und daraus Schlussfolgerungen für eine zukünftige Verkehrsplanung zu ziehen. Dabei führte der Weg die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Landtag über die Herrenhäuser Gärten quer durch Linden. Zurück ging es durch das Ihmezentrum und an der Ihme entlang Richtung Maschsee. Anhand der Ortsgegebenheiten erläuterte der ADFC Niedersachsen gemeinsam mit der Planungsgemeinschaft Verkehr (PGV) u.a. den Mangel an bedarfsgerechten Abstellanlagen vor öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen, die Notwendigkeit der Schaffung von objektiver und subjektiver Sicherheit für Radfahrer sowie die Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr.

Pressetermin "Mit dem Rad zur Arbeit"

v.l. Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen, Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt sowie Ilona Krause, Medienreferentin des ADFC Niedersachsen

Der ADFC Niedersachsen, das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und die AOK Niedersachsen rufen alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Niedersachsen zur Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ auf.
Schirmherrin ist Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt. Im vergangenen Jahr brachte die Aktion landesweit 28.000 Menschen aus rund 2.500 Betrieben in Schwung. Die Teilnahme ist kostenlos, den Radlern winken neben einem Plus an Gesundheit als zusätzlicher Anreiz attraktive Gewinne. Fünf besonders fahrradfreundliche Betriebe werden ebenfalls ausgezeichnet.
Das Ziel für die Teilnehmenden ist, bis zum 31. August an mindestens 20 Arbeitstagen das Auto stehen zu lassen und stattdessen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren – alternativ eine Teilstecke, beispielsweise den Weg zum Bahnhof.

Am Montag, 22. Mai 2017, um 14 Uhr auf dem Holzmarkt
in der hannoverschen Altstadt (vor dem Leibnizhaus) treten alle Initiatoren im Rahmen eines Pressetermins symbolisch in die Pedale. 

ADFC Niedersachsen stellt Ergebnisse des Fahrradklimtests 2016 vor

Macht das Radfahren in Ihrer Stadt Spaß oder bedeutet es Stress? Diese und 26 weitere Fragen hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Herbst 2016 wieder den Radfahrenden in ganz Deutschland gestellt.
Jetzt steht die Rangliste der fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden in Niedersachsen fest - aber auch die Punkte, die Radfahrende am stärksten kritisieren. Die Ergebnisse für Niedersachsen stellte der Vorstandsvorsitzende des ADFC Niedersachsen, Herr Dieter Schulz, im Rahmen der Landespressekonferenz vor.

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ADFC sagt: „Guten Morgen und danke fürs Radfahren“

„Guten Morgen und danke fürs Radfahren“, diesen Satz hörte man am Dienstagmorgen, den 18. Oktober, in Hannover (Lange Laube) öfter . Denn dort bedankte sich der ADFC Niedersachsen und die ADFC-Ortsgruppe Hannover bei Radfahrern auf ihrem morgendlichen Weg zur Arbeit oder zur Uni. Die Aktion "Danke fürs Radfahren" sollte diejenigen, die regelmäßig aufs Fahrrad steigen, an diesem Morgen besonders hervorheben und motivieren.
Die Danke-Aktion war ein voller Erfolg. Das ADFC Aktionsteam hat in der morgendlichen Rush-Hour in viele lächelnde Gesichter geblickt. Ein ADFC-Flyer und ein Müsliriegel als "Dein Sprit für die nächste Runde" kamen bei Hannovers Radfahrern sehr gut an. Sätze wie "Könnt Ihr nicht jeden Morgen hier stehen?" hat das Team öfter zu hören bekommen.

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ADFC Niedersachsen im verkehrspolitischen Dialog

Wir waren im niedersächsichen Landtag und haben mit Susanne Menge von den Grünen und Holger Heymann von der SPD gesprochen.
Die Themen waren unter anderem: Finanzierung der Radverkehrsförderung, Rechtsabbiegen bei Rot für Radfahrer & Aufhebung der Radwegebenutzungspficht.
Ein sehr gutes konstruktives Gespräch.


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Die AG Asyl des ADFC München gibt die wichtigsten Verkehrsregeln für Radfahrer auf Albanisch Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch heraus.

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