Radverkehr als Bestandteil der Koalitionsverträge!

SPD und CDU haben den Radverkehr zum Bestandteil des Koalitionsvertrags gemacht. Im Kapitel Wirtschaft, Arbeit, Verkehr, Digitalisierung, Energie wird in Abschnitt 8 Emissionsarme und klimafreundliche Mobilität (Rn. 1902 ff. Öffnet externen Link in neuem Fensterhier) das Thema Radverkehr behandelt.
Dort heißt es unter anderem: „Die Elektromobilität, die Entwicklung alternativer Antriebssysteme (z. B. Gas- und Wasserstoffantriebe), die Stärkung des Fahrradverkehrs und eines emissionsarmen ÖPNV sind hierbei vorrangig zu betrachten.“
Weiter geht es mit: „Wir wollen gemeinsam mit Kommunen und regionaler Wirtschaft Lösungen entwickeln, um die Lade- und Tankstelleninfrastruktur (Strom, Wasserstoff und andere Energieträger) landesweit, auch an Park&Ride-Anlagen, für Fahrzeuge und Elektrofahrräder auszubauen.“
Abschließend verpflichten sich SPD und CDU „das Fahrradmobilitätskonzept schrittweise umsetzen und die notwendige Ausstattung vorhalten. Für den Erhalt, die Sanierung und die Verbesserung der regionalen Fahrradinfrastruktur – inklusive notwendiger Lückenschlüsse – sollen zusätzliche Mittel bereitgestellt werden. Wir wollen den Ausbau entlang von Bundes- und Landesstraßen fortsetzen und Radschnellwege schaffen. Hierzu soll das Sonderprogramm aus Landesmitteln kofinanziert und etwaige Behinderungen des Radverkehrs im Baustellenmanagement stärker berücksichtigt werden. SPD und CDU wollen die Abstellmöglichkeiten an Bus- und Bahnhaltestationen verbessern und die Mitnahmemöglichkeiten ausbauen.“

38. ADFC- Bundeshauptversammlung in Berlin

Am 11. und 12. November 2017 trafen sich die knapp 150 Delegierten in der Hauptstadt, um die Weichen für die kommenden Jahre zu stellen. Im Zentrum der ADFC-Bundeshauptversammlung (BHV) standen Anträge zum Verbandsentwicklungsprozess und die politische Positionierung.

Einstimmig angenommen wurde der politische Leitantrag zur Radverkehrspolitik, mit dem die BHV-Delegierten ihrem Ärger über die Jamaika-Sondierungsgespräche Luft machten. Die bislang bekannten Sondierungsergebnisse machen deutlich, dass die Verhandlungspartner die Notwendigkeit einer echten Verkehrswende nicht sehen wollen. Der ADFC fordert eine klare Abkehr von der autozentrierten Verkehrspolitik und die kräftige Förderung von Fahrrad, Fußverkehr und ÖPNV.

Konkret fordert der ADFC von der nächsten Bundesregierung, die Bundesmittel für den Ausbau der Radinfrastruktur auf mindestens 800 Millionen Euro jährlich anzuheben. Außerdem sollen Radschnellwege umfassend gefördert und ihnen in Ballungsräumen Vorrang vor dem Autobahnausbau geben werden. Den Kommunen soll der Bund zweckgebundene Finanzmittel zum Ausbau des Radverkehrs zur Verfügung stellen. In Punkto Verkehrssicherheit soll „Vision Zero“, keine Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr, als oberstes Ziel in die Straßenverkehrsordnung aufgenommen werden. Aus aktuellem Anlass fordert der ADFC zudem, das Pariser Klimaschutzabkommen auch im Verkehrsbereich ohne Wenn und Aber umzusetzen.

Neben der Zukunft des Radverkehrs ging es bei der Bundeshauptversammlung auch um die Zukunft des Verbands. Der ADFC wächst jedes Jahr um etwa fünf Prozent. Um den Verband für die Zukunft fit zu machen, hat der Bundeshauptausschuss vor zwei Jahren den ADFC-Verbandsentwicklungsprozess beschlossen. Im Rahmen der Bundeshauptversammlung 2015 wurde die Arbeit aufgenommen. Mittlerweile ist die erste Phase des Projekts abgeschlossen, bei dem ehren- und hauptamtliche Teilnehmer gemeinsam Vorschläge zur Weiterentwicklung des ADFC erarbeitet haben. Die Ergebnisse umfassen sieben Zielformulierungen, die ein Bild vom gesamten ADFC im Jahr 2025 ergeben. Auf der BHV beschlossen die Delegierten mit großer Mehrheit diese Ziele.

Öffnet externen Link in neuem FensterPressemitteilung

Öffnet externen Link in neuem FensterBericht auf Homepage des Bundesverbandes

 

Startschuss zur Aktion "Bitte Freimachen - Parken Sie nicht auf Geh- und Radwegen" ist gefallen

Im Anschluss an die Landespressekonferenz am heutigen Tag, stellten der ADFC Landesvorsitzende Dieter Schulz und der Präsident der Landesverkehrswacht, Heiner Bartling, die gemeinsame Aktion "Bitte Freimachen - Parken Sie nicht auf Geh-und Radwegen" vor.

"Der ADFC Fahrradklimatest 2016 zeigte eine große Unzufriedenheit der niedersächsischen Radfahrer hinsichtlich falschen Parkens auf Geh-und Radwegen," so Dieter Schulz. Daraus ergab sich für den ADFC Niedersachsen Handlungsbedarf. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern der Landesverkehrswacht, der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen e.V. (AGFK) sowie dem Landesministerium für Inneres und Sport, rief der ADFC Niedersachsen daraufhin die Aktion ins Leben.

Im Rahmen der Aktion werden Informationspostkarten an die Besitzer falsch parkender Fahrzeuge verteilt.

Weitere Informationen und Bilder zur Aktion finden Sie auf Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.bitte-freimachen.de

Ergebnis „Diesel-Gipfel“: 75 Millionen mehr für Radverkehr ist ein guter Anfang!

ADFC Aktive protestieren in Berlin

Der ADFC- Protest am 02. August in Berlin war erfolgreich.

Am Mittwochmorgen klingelten ADFC-Aktive vor dem Bundesverkehrsministerium und dem Bundesinnenministerium die Teilnehmer des umstrittenen Diesel-Gipfels symbolisch wach und forderten deutlich mehr Geld für den Radverkehr. Am Ende des Gipfels wurde bekannt, dass der Bund die Mittel für den Radverkehr von 125 Millionen auf 200 Millionen deutlich erhöhen will. Der ADFC wertet das als einen Schritt in die richtige Richtung. Mit Spruchplakaten wie „Der Weg in die Zukunft ist ein Radweg!“, „Dobrindt aufs Rad!“ oder „#radlandjetzt statt #dieselgate!“ brachte der ADFC zum Ausdruck, was Radfahrende in ganz Deutschland Tag für Tag frustriert: Schlechte Fahrrad-Infrastruktur und ein fahrradunfreundliches Verkehrsklima.

Damit die angekündigten Mittel in Niedersachsen effektiv genutzt werden können, müssen die Kommunen möglichst schnell reagieren. Das Niedersächsische Fahrradmobilitätskonzept muss zügig beschlossen und die darin vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden.
ADFC Landesvorsitzender Dieter Schulz: „Der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad ist der beste Klimaschutz und reduziert die Feinstaubbelastung erheblich. Das würde für die Bürger in unserem Land mehr Gesundheit und Lebensqualität bringen.“

Mit der bundesweiten Unterstützer-Kampagne „Fahrradland Deutschland. Jetzt!“ wirbt der ADFC im Vorfeld der Bundestagswahl für einen Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik. Er fordert Vorrang für Radfahrer, Fußgänger und ÖPNV vor dem Autoverkehr, deutlich höhere Finanzmittel des Bundes, Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts, deutliche Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit sowie verbindliche Qualitätsstandards für Radwege. Alle Forderungen gibt es auf www.radlandjetzt.de.

ADFC Niedersachsen und Landtagsabgeordnete der CDU fahren gemeinsam durch Hannover

v.l. Karsten Heineking (MdL), Nadine Danowski (ADFC Nds.), Karl-Heinz Bley (MdL), Dirk Toepffer (MdL), Detlev Gündel (PGV), Tobias Neumann (ADFC Nds.)

Der ADFC Niedersachsen und einige Landtagsabgeordnete der CDU radelten vergangene Woche gemeinsam durch Hannover. Ziel der gemeinsamen Tour war es, Schwachstellen der Fahrradinfrastruktur zu „erleben“ und daraus Schlussfolgerungen für eine zukünftige Verkehrsplanung zu ziehen. Dabei führte der Weg die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Landtag über die Herrenhäuser Gärten quer durch Linden. Zurück ging es durch das Ihmezentrum und an der Ihme entlang Richtung Maschsee. Anhand der Ortsgegebenheiten erläuterte der ADFC Niedersachsen gemeinsam mit der Planungsgemeinschaft Verkehr (PGV) u.a. den Mangel an bedarfsgerechten Abstellanlagen vor öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen, die Notwendigkeit der Schaffung von objektiver und subjektiver Sicherheit für Radfahrer sowie die Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr.

Pressetermin "Mit dem Rad zur Arbeit"

v.l. Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen, Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt sowie Ilona Krause, Medienreferentin des ADFC Niedersachsen

Der ADFC Niedersachsen, das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und die AOK Niedersachsen rufen alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Niedersachsen zur Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ auf.
Schirmherrin ist Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt. Im vergangenen Jahr brachte die Aktion landesweit 28.000 Menschen aus rund 2.500 Betrieben in Schwung. Die Teilnahme ist kostenlos, den Radlern winken neben einem Plus an Gesundheit als zusätzlicher Anreiz attraktive Gewinne. Fünf besonders fahrradfreundliche Betriebe werden ebenfalls ausgezeichnet.
Das Ziel für die Teilnehmenden ist, bis zum 31. August an mindestens 20 Arbeitstagen das Auto stehen zu lassen und stattdessen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren – alternativ eine Teilstecke, beispielsweise den Weg zum Bahnhof.

Am Montag, 22. Mai 2017, um 14 Uhr auf dem Holzmarkt
in der hannoverschen Altstadt (vor dem Leibnizhaus) treten alle Initiatoren im Rahmen eines Pressetermins symbolisch in die Pedale. 

ADFC Niedersachsen stellt Ergebnisse des Fahrradklimtests 2016 vor

Macht das Radfahren in Ihrer Stadt Spaß oder bedeutet es Stress? Diese und 26 weitere Fragen hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Herbst 2016 wieder den Radfahrenden in ganz Deutschland gestellt.
Jetzt steht die Rangliste der fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden in Niedersachsen fest - aber auch die Punkte, die Radfahrende am stärksten kritisieren. Die Ergebnisse für Niedersachsen stellte der Vorstandsvorsitzende des ADFC Niedersachsen, Herr Dieter Schulz, im Rahmen der Landespressekonferenz vor.

Leitet Herunterladen der Datei einDie Pressemeldung finden Sie hier


 

 

ADFC sagt: „Guten Morgen und danke fürs Radfahren“

„Guten Morgen und danke fürs Radfahren“, diesen Satz hörte man am Dienstagmorgen, den 18. Oktober, in Hannover (Lange Laube) öfter . Denn dort bedankte sich der ADFC Niedersachsen und die ADFC-Ortsgruppe Hannover bei Radfahrern auf ihrem morgendlichen Weg zur Arbeit oder zur Uni. Die Aktion "Danke fürs Radfahren" sollte diejenigen, die regelmäßig aufs Fahrrad steigen, an diesem Morgen besonders hervorheben und motivieren.
Die Danke-Aktion war ein voller Erfolg. Das ADFC Aktionsteam hat in der morgendlichen Rush-Hour in viele lächelnde Gesichter geblickt. Ein ADFC-Flyer und ein Müsliriegel als "Dein Sprit für die nächste Runde" kamen bei Hannovers Radfahrern sehr gut an. Sätze wie "Könnt Ihr nicht jeden Morgen hier stehen?" hat das Team öfter zu hören bekommen.

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Die Bett+Bike-App gibt es kostenfrei in der iPhone-Version im App-Store bei iTunes und in der Android-Version im Play Store (demnächst verfügbar)!
Rauf aufs Rad und los geht's: Mit der Bett+Bike-App finden Sie mehr als 6.000 fahrradfreundliche oder radsportfreundliche Unterkünfte in Europa – egal, ob Sie Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen, Gasthöfe, Hostels oder Campingplätze bevorzugen.
Die Bett+Bike-App zeigt Ihnen alle fahrradfreundlichen Gastbetriebe und Campingplätze sowie alle radsportfreundlichen Bett+Bike Sport-Betriebe in Ihrer Umgebung auf einer Karte an. Suchen Sie sich einfach einen Gastbetrieb oder Campingplatz in der Kartenansicht aus oder lassen Sie sich ein Verzeichnis aller nahegelegenen Bett+Bike-Betriebe anzeigen.

ADFC Niedersachsen im verkehrspolitischen Dialog

Wir waren im niedersächsichen Landtag und haben mit Susanne Menge von den Grünen und Holger Heymann von der SPD gesprochen.
Die Themen waren unter anderem: Finanzierung der Radverkehrsförderung, Rechtsabbiegen bei Rot für Radfahrer & Aufhebung der Radwegebenutzungspficht.
Ein sehr gutes konstruktives Gespräch.


*NEU* Wichtigste Verkehrsregeln mehrsprachig

Die AG Asyl des ADFC München gibt die wichtigsten Verkehrsregeln für Radfahrer auf Albanisch Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch heraus.

Öffnet externen Link in neuem FensterWeitere Infos und Download finden Sie hier

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