ADFC Niedersachsen fordert mehr feste Mittel für den Radverkehr

Im Juni stellte die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen eine große Anfrage zum Radverkehr an die Landesregierung, in welcher es sich unter anderem um Fragen zu den Mitteln für den Radverkehr, Radschnellwege und das Niedersächsische Fahrradmobilitätskonzept drehte. In einem gemeinsamen Pressegespräch forderte der ADFC Niedersachsen als Resultat aus der großen Anfrage zukünftig mehr feste Mittel für den Radverkehr und ein Sonderprogramm zur Umsetzung der Maßnahmen aus dem Fahrradmobilitätskonzept.
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ADFC Fahrradklimatest 2018

Macht das Radfahren in Deiner Stadt Spaß oder ist es Stress? In etwa zehn Minuten kannst Du Deine Heimatstadt aus Sicht der Rad fahrenden Menschen beurteilen. Ob Du jung bist oder schon älter, selten aufs Rad steigst oder täglich zur Arbeit, Schule oder Uni fährst – das Feedback von allen ist wichtig.
Denn: Die lebensnahen Rückmeldungen zeigen Politik, Verkehrsplanung und Verwaltung in Deiner Stadt oder Gemeinde, wie sicher oder unsicher sich Rad fahrende Menschen fühlen und gibt Hinweise, wo an den Bedingungen für den Radverkehr noch geschraubt werden muss oder wo die Bemühungen für den Radverkehr schon Erfolge zeigen.

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Weniger Pendler nutzen das Rad

Die jüngsten Zahlen des Niedersächsischen Landesamtes für Statistik (LSN) wecken beim ADFC Niedersachsen Besorgnis. Demnach nutzen 70 Prozent aller Berufstätigen in Niedersachsen das Auto, um zur Arbeitsstätte zu gelangen. Nur 13,6 Prozent der Niedersachsen nutzen das Rad - ein Rückgang. "Diese Zahlen bestätigen leider unsere Annahme, dass die Radinfrastruktur in Niedersachsen einfach nicht ausreicht, um das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung nachhhaltig zu verändern," so der Landesvorsitzende Dieter Schulz. "Es fehlen die Anreize das Fahrrad zu nutzen. Eine einladende, sichere Infrastruktur ist längst überfällig. Eine Verkehrswende kann sonst nicht gelingen."

Weitere Informationen:

Öffnet internen Link im aktuellen FensterPressemitteilung ADFC Niedersachsen

Öffnet externen Link in neuem FensterMobilität in Deutschland

Öffnet externen Link in neuem FensterStatistisches Monatsheft LSN 06/2018

 

Nach VW-Strafzahlungen: ADFC Niedersachsen fordert Gelder für Fahrradinfrastruktur

Quellenangabe/Rechte: ADFC/Gerhard Westrich

Der ADFC Niedersachsen fordert nach Bekanntwerden des Zuflusses der Strafzahlungen durch VW aufgrund des Abgasskandals, mehr Mittel für den Radverkehr in Niedersachsen. "Für den ADFC ist es überzeugend die Strafzahlungsgelder dort zu verwenden, wo viel Schaden durch manipulierte Abgaswerte entstanden ist," so der Landesvorsitzende Dieter Schulz.

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Sicherheitsaktion zum Überholen von Radfahrenden

Auf die Konflikte beim Überholen von Radfahrenden durch Kraftfahrzeuge geht die aktuelle Aktion des ADFC Nienburg ein. „Wir wollen über die Regelungen informieren und für Verständnis im Straßenverkehr werben“, so Berthold Vahlsing, Sprecher des örtlichen ADFC. „Enges Überholen verunsichert Radfahrende, mit möglicherweise schlimmen Folgen.“ Mit einer Pressekampagne und eigens entwickelten Info-Aufklebern bzw. Magnetfolien, will der Verein über die Mindestabstände bei Überholvorgängen informieren. Weitere Infos finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

 

Verkehrspolitischer Dialog

Vergangene Woche trafen sich der Landesvorsitzende Dieter Schulz und die Referentin für Radverkehr und Interessenvertretung Nadine Danowski, mit Herrn Stefan Klein, dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD. Schwerpunktmäßig ging es um die Mittel für den Radverkehr, die verpflichtende Einführung des LkW-Abbiegeassistenten sowie um sichere Infrastruktur insbesondere an Knotenpunkten und Kreisverkehren. Die Beteiligten waren sich einig, dass der Austausch für eine produktive Förderung des Radverkehrs unerlässlich ist. Man setzt daher auch zukünftig auf Zusammenarbeit bei den radverkehrsrelevanten Themen.

Mit dem Rad zur Arbeit

v.l.n.r.: Dr. Jürgen Peter, Dr. Carola Reimann & Volker Czech

Die alljährliche Aktion startet zum 1. Mai und läuft bis zum 31. August. Ins Leben gerufen durch den ADFC und die AOK, soll die seit bereits 15 Jahren stattfindende Aktion mehr Arbeitnehmer motivieren aufs Rad zu steigen.
Die Teilnahme ist für alle Berufstätigen kostenfrei. Die sportliche Herausforderung besteht darin, an mindestens 20 Tagen den Arbeitsweg mit dem Fahrrad zu bestreiten und die gefahrene Distanz in den Aktionskalender einzutragen. Radbegeisterte können sich Öffnet externen Link in neuem Fensteronline entweder einzeln oder als Team mit maximal vier Kolleginnen und Kollegen anmelden.

Zum Pressetermin am 23. April traten die Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Dr. Claudia Reimann, der AOK Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Peter und der stellvertretende Vorsitzende des ADFC Niedersachsen Volker Czech gemeinsam in die Pedale.

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Politischer Dialog

Im April setzte der Landesverband Niedersachsen seinen politischen Dialog fort. Vergangene Woche trafen sich der Landesvorsitzende Dieter Schulz und die Referentin für Radverkehr und Interessenvertretung Nadine Danowski mit Karl-Heinz Bley, dem verkehrspolitischen Sprecher der CDU. Inhaltlich ging es u.a. um die Neufassung des Niedersächsischen Gemeindefinanzierungsgesetztes (NGVFG), den ländlichen Radtourismus und Fahrradabstellanlagen sowie um die Bundesratsinitiative am 27. April zur verpflichtenden Einführung des Abbiegeassistenzsystems für LKW. „Das Gespräch hat gezeigt wie wichtig ein steter Dialog zwischen uns ist,“ so Schulz. Zur Neufassung des NGVFG, welches im Landtag am 18. April beschlossen wurde, war der ADFC Niedersachsen zuvor angehört worden. „Natürlich freut es uns, dass schon dieses Jahr insgesamt mehr Mittel u.a. für den Radwegebau bereitgestellt werden sollen. Allerdings sind wir enttäuscht, dass sich die Politik zu keiner prozentualen Mittelfestschreibung für den Radverkehr durchringen konnte.“
Zukünftig setzen der ADFC Niedersachsen und die CDU Niedersachsen weiter auf konstruktive Gespräche und einen produktiven Austausch.

 

Minister begrüßt Delegierte der Landesversammlung

v.l.n.r.: Jürgen Krogmann, Minister Bernd Althusmann & Dieter Schulz

Am vergangenen Wochenende fand in Oldenburg die alljährliche Landesversammlung des ADFC Niedersachsen statt. Der Landesvorsitzende Dieter Schulz eröffnete die Versammlung mit eindeutigen Worten: „Wir werden nicht aufhören uns für eine menschenfreundliche Mobilität einzusetzen. Fahrradfahren ist günstig, hält gesund und macht Spaß. Bei allen Diskussionen über den Autoverkehr darf nicht vergessen werden: das Fahrrad ist in vielen Fällen eine echte Alternative!“

Neben dem niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung Dr. Bernd Althusmann, begrüßten der Präsident der Jade-Hochschule Prof. Dr. Manfred Weisensee, der Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg Jürgen Krogmann sowie der Vorsitzende des ADFC Oldenburg Heinrich Book die knapp 100 Delegierten in den Räumlichkeiten der Jade-Hochschule. Heinrich Book appellierte: „Ein Umdenken ist sowohl in der Politik als auch in der Bevölkerung notwendig. Der motorisierte Individualverkehr verursacht vor allem in Städten viel zu viele Probleme, wie z.B. Platzmangel und schlechte Luft.“ Jürgen Krogmann bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem ADFC Oldenburg und erklärte abschließend: „Weisen Sie uns auch zukünftig weiter auf die Punkte hin bei denen wir besser werden können.“ Minister Althusmann möchte den ADFC zukünftig weiter einbinden und einen kritisch-konstruktiven Dialog führen. „Mir liegt daran ein Land zu gestalten, in dem wir alle gerne leben,“ so der Minister.

ADFC: Radwege statt Fahrverbote!

Demonstration vor dem Bundesverwaltungsgericht. Foto: ADFC Sachsen

Die von der EU vorgeschriebenen Schadstoff-Grenzwerte können viele Städte nicht mehr einhalten. Der Verkehr und vor allem Diesel-Fahrzeuge belasten die Luft. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat jetzt entschieden, dass Diesel-Fahrverbote rechtlich zulässig sind und eine bundesweit einheitliche Regelung dafür nicht notwendig ist.

Der ADFC bietet betroffenen Städten die Arbeitshilfe Saubere Luft mit zahlreichen Maßnahmen an, wie sie für mehr Radverkehr und damit für bessere Luft sorgen können.

Weitere Informationen gibt es Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

 

Der politische Dialog geht weiter

v.l.n.r.: Nadine Danowski, Detlev Schulz-Hendel & Dieter Schulz

Nachdem der Landesvorsitzende Dieter Schulz und die Referentin für Radverkehr und Interessenvertretung im Januar mit einem ersten Gespräch mit dem verkehrspolitischen Sprecher der FDP Jörg Bode in den politischen Dialog gestartet waren, setzten sie den Dialog im Februar mit dem verkehrspolitischen Sprecher vom Bündnis 90/ DIE GRÜNEN Niedersachsen, Herrn Detlev Schulz-Hendel, fort.

Schwerpunktmäßig ging es in dem Gespräch um die Entflechtungsmittel nach dem NGVFG sowie um das Fahrradmobilitätskonzept mit seinen Maßnahmen und benötigten Mitteln. Gegenseitigen zukünftigen Austausch sowie gegenseitige Unterstützung beim Thema Radverkehr sahen beide Seiten als unerlässlich an, um den Radverkehr in Niedersachsen voranzubringen.

In den nächsten Monaten folgen Gespräche mit weiteren verkehrspolitischen Sprechern.

 

Start in den politischen Dialog

v.l.n.r.: Nadine Danowski, Jörg Bode und Dieter Schulz

Vergangenen Monat trafen sich der Landesvorsitzende Dieter Schulz und die zuständige Referentin für Radverkehr und Interessenvertretung Nadine Danowski, mit dem verkehrspolitischen Sprecher der FDP Niedersachsen, Herrn Jörg Bode, zum politischen Dialog. Man sprach über gemeinsame Interessen hinsichtlich des Radverkehrs in Niedersachsen sowie über Mittel und Wege zur Erreichung einer verbesserten Radwegeinfrastruktur. Zukünftig möchte man sich zum Wohle des Radverkehrs gegenseitig unterstützen und informieren.

In den nächsten Monaten wird der ADFC Niedersachsen seinen politischen Dialog mit weiteren verkehrspolitischen Sprechern der Parteien fortsetzen.


Radverkehr als Bestandteil der Koalitionsverträge!

SPD und CDU haben den Radverkehr zum Bestandteil des Koalitionsvertrags gemacht. Im Kapitel Wirtschaft, Arbeit, Verkehr, Digitalisierung, Energie wird in Abschnitt 8 Emissionsarme und klimafreundliche Mobilität das Thema Radverkehr behandelt (Leitet Herunterladen der Datei einRn. 1902 ff.).
Dort heißt es unter anderem: „Die Elektromobilität, die Entwicklung alternativer Antriebssysteme (z. B. Gas- und Wasserstoffantriebe), die Stärkung des Fahrradverkehrs und eines emissionsarmen ÖPNV sind hierbei vorrangig zu betrachten.“
Weiter geht es mit: „Wir wollen gemeinsam mit Kommunen und regionaler Wirtschaft Lösungen entwickeln, um die Lade- und Tankstelleninfrastruktur (Strom, Wasserstoff und andere Energieträger) landesweit, auch an Park&Ride-Anlagen, für Fahrzeuge und Elektrofahrräder auszubauen.“
Abschließend verpflichten sich SPD und CDU „das Fahrradmobilitätskonzept schrittweise umsetzen und die notwendige Ausstattung vorhalten. Für den Erhalt, die Sanierung und die Verbesserung der regionalen Fahrradinfrastruktur – inklusive notwendiger Lückenschlüsse – sollen zusätzliche Mittel bereitgestellt werden. Wir wollen den Ausbau entlang von Bundes- und Landesstraßen fortsetzen und Radschnellwege schaffen. Hierzu soll das Sonderprogramm aus Landesmitteln kofinanziert und etwaige Behinderungen des Radverkehrs im Baustellenmanagement stärker berücksichtigt werden. SPD und CDU wollen die Abstellmöglichkeiten an Bus- und Bahnhaltestationen verbessern und die Mitnahmemöglichkeiten ausbauen.“

38. ADFC- Bundeshauptversammlung in Berlin

Am 11. und 12. November 2017 trafen sich die knapp 150 Delegierten in der Hauptstadt, um die Weichen für die kommenden Jahre zu stellen. Im Zentrum der ADFC-Bundeshauptversammlung (BHV) standen Anträge zum Verbandsentwicklungsprozess und die politische Positionierung.

Einstimmig angenommen wurde der politische Leitantrag zur Radverkehrspolitik, mit dem die BHV-Delegierten ihrem Ärger über die Jamaika-Sondierungsgespräche Luft machten. Die bislang bekannten Sondierungsergebnisse machen deutlich, dass die Verhandlungspartner die Notwendigkeit einer echten Verkehrswende nicht sehen wollen. Der ADFC fordert eine klare Abkehr von der autozentrierten Verkehrspolitik und die kräftige Förderung von Fahrrad, Fußverkehr und ÖPNV.

Konkret fordert der ADFC von der nächsten Bundesregierung, die Bundesmittel für den Ausbau der Radinfrastruktur auf mindestens 800 Millionen Euro jährlich anzuheben. Außerdem sollen Radschnellwege umfassend gefördert und ihnen in Ballungsräumen Vorrang vor dem Autobahnausbau geben werden. Den Kommunen soll der Bund zweckgebundene Finanzmittel zum Ausbau des Radverkehrs zur Verfügung stellen. In Punkto Verkehrssicherheit soll „Vision Zero“, keine Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr, als oberstes Ziel in die Straßenverkehrsordnung aufgenommen werden. Aus aktuellem Anlass fordert der ADFC zudem, das Pariser Klimaschutzabkommen auch im Verkehrsbereich ohne Wenn und Aber umzusetzen.

Neben der Zukunft des Radverkehrs ging es bei der Bundeshauptversammlung auch um die Zukunft des Verbands. Der ADFC wächst jedes Jahr um etwa fünf Prozent. Um den Verband für die Zukunft fit zu machen, hat der Bundeshauptausschuss vor zwei Jahren den ADFC-Verbandsentwicklungsprozess beschlossen. Im Rahmen der Bundeshauptversammlung 2015 wurde die Arbeit aufgenommen. Mittlerweile ist die erste Phase des Projekts abgeschlossen, bei dem ehren- und hauptamtliche Teilnehmer gemeinsam Vorschläge zur Weiterentwicklung des ADFC erarbeitet haben. Die Ergebnisse umfassen sieben Zielformulierungen, die ein Bild vom gesamten ADFC im Jahr 2025 ergeben. Auf der BHV beschlossen die Delegierten mit großer Mehrheit diese Ziele.

Öffnet externen Link in neuem FensterPressemitteilung

Öffnet externen Link in neuem FensterBericht auf Homepage des Bundesverbandes

 

Startschuss zur Aktion "Bitte Freimachen - Parken Sie nicht auf Geh- und Radwegen" ist gefallen

Im Anschluss an die Landespressekonferenz am heutigen Tag, stellten der ADFC Landesvorsitzende Dieter Schulz und der Präsident der Landesverkehrswacht, Heiner Bartling, die gemeinsame Aktion "Bitte Freimachen - Parken Sie nicht auf Geh-und Radwegen" vor.

"Der ADFC Fahrradklimatest 2016 zeigte eine große Unzufriedenheit der niedersächsischen Radfahrer hinsichtlich falschen Parkens auf Geh-und Radwegen," so Dieter Schulz. Daraus ergab sich für den ADFC Niedersachsen Handlungsbedarf. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern der Landesverkehrswacht, der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen e.V. (AGFK) sowie dem Landesministerium für Inneres und Sport, rief der ADFC Niedersachsen daraufhin die Aktion ins Leben.

Im Rahmen der Aktion werden Informationspostkarten an die Besitzer falsch parkender Fahrzeuge verteilt.

Weitere Informationen und Bilder zur Aktion finden Sie auf Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.bitte-freimachen.de

Ergebnis „Diesel-Gipfel“: 75 Millionen mehr für Radverkehr ist ein guter Anfang!

ADFC Aktive protestieren in Berlin

Der ADFC- Protest am 02. August in Berlin war erfolgreich.

Am Mittwochmorgen klingelten ADFC-Aktive vor dem Bundesverkehrsministerium und dem Bundesinnenministerium die Teilnehmer des umstrittenen Diesel-Gipfels symbolisch wach und forderten deutlich mehr Geld für den Radverkehr. Am Ende des Gipfels wurde bekannt, dass der Bund die Mittel für den Radverkehr von 125 Millionen auf 200 Millionen deutlich erhöhen will. Der ADFC wertet das als einen Schritt in die richtige Richtung. Mit Spruchplakaten wie „Der Weg in die Zukunft ist ein Radweg!“, „Dobrindt aufs Rad!“ oder „#radlandjetzt statt #dieselgate!“ brachte der ADFC zum Ausdruck, was Radfahrende in ganz Deutschland Tag für Tag frustriert: Schlechte Fahrrad-Infrastruktur und ein fahrradunfreundliches Verkehrsklima.

Damit die angekündigten Mittel in Niedersachsen effektiv genutzt werden können, müssen die Kommunen möglichst schnell reagieren. Das Niedersächsische Fahrradmobilitätskonzept muss zügig beschlossen und die darin vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden.
ADFC Landesvorsitzender Dieter Schulz: „Der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad ist der beste Klimaschutz und reduziert die Feinstaubbelastung erheblich. Das würde für die Bürger in unserem Land mehr Gesundheit und Lebensqualität bringen.“

Mit der bundesweiten Unterstützer-Kampagne „Fahrradland Deutschland. Jetzt!“ wirbt der ADFC im Vorfeld der Bundestagswahl für einen Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik. Er fordert Vorrang für Radfahrer, Fußgänger und ÖPNV vor dem Autoverkehr, deutlich höhere Finanzmittel des Bundes, Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts, deutliche Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit sowie verbindliche Qualitätsstandards für Radwege. Alle Forderungen gibt es auf www.radlandjetzt.de.

ADFC Niedersachsen und Landtagsabgeordnete der CDU fahren gemeinsam durch Hannover

v.l. Karsten Heineking (MdL), Nadine Danowski (ADFC Nds.), Karl-Heinz Bley (MdL), Dirk Toepffer (MdL), Detlev Gündel (PGV), Tobias Neumann (ADFC Nds.)

Der ADFC Niedersachsen und einige Landtagsabgeordnete der CDU radelten vergangene Woche gemeinsam durch Hannover. Ziel der gemeinsamen Tour war es, Schwachstellen der Fahrradinfrastruktur zu „erleben“ und daraus Schlussfolgerungen für eine zukünftige Verkehrsplanung zu ziehen. Dabei führte der Weg die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Landtag über die Herrenhäuser Gärten quer durch Linden. Zurück ging es durch das Ihmezentrum und an der Ihme entlang Richtung Maschsee. Anhand der Ortsgegebenheiten erläuterte der ADFC Niedersachsen gemeinsam mit der Planungsgemeinschaft Verkehr (PGV) u.a. den Mangel an bedarfsgerechten Abstellanlagen vor öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen, die Notwendigkeit der Schaffung von objektiver und subjektiver Sicherheit für Radfahrer sowie die Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr.

Pressetermin "Mit dem Rad zur Arbeit"

v.l. Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen, Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt sowie Ilona Krause, Medienreferentin des ADFC Niedersachsen

Der ADFC Niedersachsen, das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und die AOK Niedersachsen rufen alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Niedersachsen zur Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ auf.
Schirmherrin ist Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt. Im vergangenen Jahr brachte die Aktion landesweit 28.000 Menschen aus rund 2.500 Betrieben in Schwung. Die Teilnahme ist kostenlos, den Radlern winken neben einem Plus an Gesundheit als zusätzlicher Anreiz attraktive Gewinne. Fünf besonders fahrradfreundliche Betriebe werden ebenfalls ausgezeichnet.
Das Ziel für die Teilnehmenden ist, bis zum 31. August an mindestens 20 Arbeitstagen das Auto stehen zu lassen und stattdessen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren – alternativ eine Teilstecke, beispielsweise den Weg zum Bahnhof.

Am Montag, 22. Mai 2017, um 14 Uhr auf dem Holzmarkt
in der hannoverschen Altstadt (vor dem Leibnizhaus) treten alle Initiatoren im Rahmen eines Pressetermins symbolisch in die Pedale. 

ADFC Niedersachsen stellt Ergebnisse des Fahrradklimtests 2016 vor

Macht das Radfahren in Ihrer Stadt Spaß oder bedeutet es Stress? Diese und 26 weitere Fragen hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Herbst 2016 wieder den Radfahrenden in ganz Deutschland gestellt.
Jetzt steht die Rangliste der fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden in Niedersachsen fest - aber auch die Punkte, die Radfahrende am stärksten kritisieren. Die Ergebnisse für Niedersachsen stellte der Vorstandsvorsitzende des ADFC Niedersachsen, Herr Dieter Schulz, im Rahmen der Landespressekonferenz vor.

Leitet Herunterladen der Datei einDie Pressemeldung finden Sie hier


 

 

ADFC sagt: „Guten Morgen und danke fürs Radfahren“

„Guten Morgen und danke fürs Radfahren“, diesen Satz hörte man am Dienstagmorgen, den 18. Oktober, in Hannover (Lange Laube) öfter . Denn dort bedankte sich der ADFC Niedersachsen und die ADFC-Ortsgruppe Hannover bei Radfahrern auf ihrem morgendlichen Weg zur Arbeit oder zur Uni. Die Aktion "Danke fürs Radfahren" sollte diejenigen, die regelmäßig aufs Fahrrad steigen, an diesem Morgen besonders hervorheben und motivieren.
Die Danke-Aktion war ein voller Erfolg. Das ADFC Aktionsteam hat in der morgendlichen Rush-Hour in viele lächelnde Gesichter geblickt. Ein ADFC-Flyer und ein Müsliriegel als "Dein Sprit für die nächste Runde" kamen bei Hannovers Radfahrern sehr gut an. Sätze wie "Könnt Ihr nicht jeden Morgen hier stehen?" hat das Team öfter zu hören bekommen.

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ADFC Niedersachsen im verkehrspolitischen Dialog

Wir waren im niedersächsichen Landtag und haben mit Susanne Menge von den Grünen und Holger Heymann von der SPD gesprochen.
Die Themen waren unter anderem: Finanzierung der Radverkehrsförderung, Rechtsabbiegen bei Rot für Radfahrer & Aufhebung der Radwegebenutzungspficht.
Ein sehr gutes konstruktives Gespräch.


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