Landesvorsitzender Rüdiger Henze unterwegs mit dem NDR

Autogipfel abgesagt - ADFC erwartet Einlenken der Bundesregierung zugunsten einer Mobilitätsprämie

Berlin, 29. Mai 2020

Die Absage des für den 2. Juni vorgesehenen Autogipfels im Kanzleramt wertet der Fahrradclub ADFC als positives Signal. Er erwartet, dass die Bundesregierung auf den massiven Widerstand in der Gesellschaft gegen eine Abwrackprämie reagiert – und statt einer reinen Kaufprämie für Autos auch die Anschaffung von Fahrrädern, Pedelecs und Cargobikes sowie Bahn-Abos fördern wird.    

Dazu ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork:
„Italien und Luxemburg haben vorgemacht, wie das geht – nach dem Corona-Shutdown Mobilität zu fördern, ohne dabei einseitig auf das Auto zu setzen. Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie diesen Weg für Deutschland ebenfalls einschlägt. Deutschland braucht nicht mehr Autos, sondern bessere Alternativen!“

Forderung nach einer Mobilitätsprämie findet breite Unterstützung

Anfang des Mai hatte sich auf Initiative des ADFC eine breites Verbände- und Unternehmensbündnis formiert, das statt einer Autoprämie eine Mobilitätsprämie für alle fordert, mit der man beispielsweise auch Fahrräder und Bahn-Abos kaufen kann. Das Anliegen des Bündnisses des ADFC mit Verbraucherzentrale Bundesverband, Autoclub ACE, der Allianz pro Schiene und vielen weiteren fand breite gesellschaftliche Unterstützung: vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen VDV, Ver.di und dem DGB Niedersachsen, den Oberbürgermeistern von Düsseldorf und Hannover, von renommierten Verkehrs- und Umweltwissenschaftler:innen sowie dem Bundesumweltministerium. Eine repräsentative Umfrage der Allianz pro Schiene hatte gezeigt, dass rund 60 Prozent der Bundesbürger sich dafür aussprechen, statt einer erneuten Abwrackprämie eine breit angelegte Mobilitätsprämie einzuführen.

 

Pressemitteilung Bundesverband: Papier "Corona und der Radverkehr". ADFC warnt vor dem Super-Stau

Berlin, 20. Mai 2020

Bei der Wiederbelebung der Städte in der zweiten Phase der SARS-CoV-2-Pandemie droht Deutschland eine Stau-Welle von bisher ungeahntem Ausmaß – befürchtet der Fahrradclub ADFC. Weil Bus und Bahn wegen der Corona-Abstandsregeln noch lange nicht mit voller Auslastung fahren können, werden Hunderttausende bisheriger ÖPNV-Nutzer auf das Auto umsteigen, wenn nicht schnell attraktive Alternativen geschaffen werden. Mit einem Handlungsleitfaden und einem Aktionstag fordert der ADFC jetzt die Kommunen auf, Schnell-Bauprogramme für Radwegenetze und verkehrsberuhigende Maßnahmen zu initiieren.

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Die Zeit drängt. Die Menschen entscheiden sich jetzt und in den nächsten Wochen, wie sie in der zweiten Corona-Phase zur Arbeit kommen, zum Friseur oder zur Schule. Wenn jetzt massenhaft ehemalige ÖPNV-Nutzer ins Auto steigen, kommt Deutschland zum Stillstand. Schon vor der Krise ging in der Rushhour fast nichts mehr. Das wird sich zuspitzen, wenn es nicht gelingt, sehr viel mehr Menschen für die Mobilität mit dem Rad oder zu Fuß zu motivieren. Kommunen müssen jetzt die Gelegenheit nutzen, ihre langfristigen Radinfrastruktur-Konzepte mit Farbe und Baustellenbaken vorläufig umzusetzen und dann im zweiten Schritt solide durchzuplanen und zu bauen. Berlin-Kreuzberg macht vor, dass das auf Basis von Vorplanungen und aktueller Regelwerke geht. Die Städte müssen jetzt sofort damit anfangen, die Radwege-Gelder aus dem Klimapaket auch wirklich zu verplanen!“

Bundesweiter „Aktionstag Popup-Radspuren“ am 23. Mai

Mit einem bundesweiten Aktionstag fordert der ADFC am 23. Mai gemeinsam mit Greenpeace die Städte auf, jetzt schnell Platz für neue, breite Radwege zu schaffen. In mehr als 40 Städten – darunter Frankfurt, Dresden, Wiesbaden, Kiel, Offenbach und Nürnberg – errichten Rad-Engagierte sogenannte Popup-Radspuren. Bei den angemeldeten Veranstaltungen wird eine Fahrspur mit Hütchen, Pollern oder auch Blumentöpfen so vom Autoverkehr abgetrennt, dass sich dort alle auf dem Rad wohlfühlen – routinierte Radfahrerinnen und Radfahrer genauso wie Neuaufsteiger, Kinder und ältere Menschen. Stork: „Jede Stadt in Deutschland braucht ein leistungsfähiges Radwegenetz, damit die wirtschaftliche Erholung nicht im Stau stecken bleibt. Gute Radwege sind systemrelevant!“

Handlungsleitfaden „Corona und der Radverkehr“

In einem Handlungsleitfaden für Kommunen führt der ADFC aus, dass das Fahrrad sich in der ersten Phase der SARS-CoV-2-Pandemie als krisenfestes Verkehrsmittel bewährt habe. Der Radverkehr ist in der Lockdown-Phase anteilig sogar angewachsen. Viele Städte weltweit haben diese Entwicklung mit der Einrichtung von Popup-Radinfrastruktur unterstützt, darunter Bogotá, New York City, Barcelona, Mailand und Rom. In Deutschland hat bisher nur Berlin das Konzept aufgegriffen. Der ADFC appelliert an alle Städte, jetzt schnell leistungsfähige Fahrradinfrastruktur zu schaffen - durch die Umgestaltung von Fahrspuren in geschützte Radspuren, die Umwidmung von normalen Straßen in Fahrradstraßen, die Beruhigung von Wohnstraßen durch modale Filter und die Errichtung mobiler Fahrradabstellanlagen. Stork: „Die Krise hat gezeigt, dass viel mehr Menschen Rad fahren, wenn die Straßen frei sind. Jetzt müssen die Städte ihnen gute Angebote machen, damit sie dem Rad so oft und lange wie möglich treu bleiben.“

              

 

Neue Verkehrssicherheitskampagne in Niedersachsen

Neue Verkehrssicherheitskampagne in Niedersachsen – Abstand zu Fahrrädern einhalten!

Pistorius: „Mit dieser Kampagne wollen wir alle Verkehrsteilnehmer informieren und sensibilisieren. Wir werben um mehr gegenseitige Rücksichtnahme und mehr Abstand im Straßenverkehr zu Fahhradfahrenden.“

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat heute (18.05.2020) gemeinsam mit dem Präsidenten der Polizeidirektion Hannover, Volker Kluwe, den Startschuss für eine neue landesweite Verkehrssicherheitskampagne gegeben: Mit Aufklebern an ihren Streifenwagen weist die niedersächsische Polizei ab sofort auf die neue gesetzliche Regelung zum Seitenabstand beim Überholen von Fahrradfahrenden hin.

Pistorius: „Aktuell ist Abstand halten überall das Gebot der Stunde. Mit dieser Kampagne wollen wir informieren und für ein Mehr an gegenseitiger Rücksichtnahme und Abstand im Straßenverkehr werben. Es gibt sowohl in den Städten als auch in ländlicheren Gebieten Niedersachsens einen immer stärkeren Trend hin zur Nutzung von Fahrrädern und insbesondere E-Bikes. Gerade da, wo sich Autos und Fahrräder die Straße teilen müssen, ist umso mehr gegenseitige Rücksichtnahme dringend geboten.“

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Bei der gestrigen Veranstaltung  waren auch der NDR und Sat1 vor Ort und haben neben Boris Pistorius auch den ADFC-Landesvorsitzenden Rüdiger Henze zum Thema Abstand halten befragt:

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Radverkehr-Neue-Kampagne-fuer-mehr-Sicherheit,hallonds58686.html

https://www.sat1regional.de/abstand-halten-verkehrspraeventionskampagne-in-hannover-vorgestellt/

ADFC Niedersachsen begrüßt den Beschluss des Landtages zur Verabschiedung eines Radwegebaubeschleunigungskonzeptes

Hannover, 14.05.2020

Am 12.05.2020 hat der Niedersächsische Landtag den Beschluss für ein Radwegebaubeschleunigungskonzept verabschiedet. Der ADFC Landesverband Niedersachsen begrüßt und unterstützt diesen Schritt. Wir haben aber die Befürchtung, dass wieder wertvolle Zeit durch die Konzepterstellung verloren gehen wird sagt Rüdiger Henze, Landesvorsitzender des ADFC Niedersachsen.

Weltweit ist die Bedeutung des Fahrrades als eine zentrale Säule der Mobilität der Zukunft erkannt worden.
Der ADFC fordert daher die Politik und Kommunen dazu auf, zu investieren und zu handeln. Die in den Haushalt in Niedersachsen eingestellten 10 Mio. für Neubau und weitere 10 Mio. für die Sanierung von Radwegen können nur ein erster Schritt sein. Die Fördermöglichkeiten und guten Rahmenbedingungen müssen genutzt werden um den Ausbau einer sicheren Radverkehrsinfrastruktur zügig vorantreiben“, so Henze. Dabei gehe es nicht darum, neue Pläne zu machen, sondern bereits Geplantes mit den Mitteln des Landes jetzt umzusetzen. Das Land müsse den Städten und Gemeinden deutlich machen, dass die Zeit des Handelns gekommen ist.

Wir brauchen jetzt die Verkehrswende im Land Niedersachsen. Wir brauchen jetzt die Entscheidungen der Politik und von den Verwaltungen zum Radwegebau und zur Radwegeinstandsetzung. Wir brauchen jetzt die Lückenschlüsse, wir brauchen jetzt die Synergien aus ÖPNV und Radverkehr für eine kostenfreie Mitnahme von Rädern in Bus und Bahn. Gerade auch im ländlichen Bereich.

Wir brauchen das alles nicht erst in einigen Jahren.

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Pressemitteilung Bundesverband: Statt Autoprämie Verkehrs-Bündnis fordert #MobilPrämieFürAlle

Gemeinsame Pressemitteilung von ADFC, ACE, Allianz pro Schiene, Bike&Co, BVZF, Changing Cities, DNR, JobRad, Nextbike, Paul Lange/Shimano, Pro Bahn, VCD, VSF, vzbv und ZIV.

Statt Autoprämie - Verkehrs-Bündnis fordert #MobilPrämieFürAlle

Berlin, 28. April 2020

Am 5. Mai empfängt die Bundesregierung die Automobilindustrie zu einem weiteren Autogipfel. Die Industrie fordert Auto-Kaufprämien zur Kompensation der coronabedingten Ausfälle. Gegen diese Pläne hat sich jetzt ein breites Verbände- und Unternehmensbündnis formiert. Das Bündnis fordert eine Mobilitätsprämie für alle, mit der man beispielsweise auch E-Bikes und Bahn-Abos kaufen kann.   

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Die Bundesregierung darf nicht dieselben Fehler wie vor der Krise machen. Mobilität ist mehr ist als immer nur Auto, Auto, Auto! Auch der Kauf eine E-Lastenrads oder eines ÖPNV-Abos scheitert bei vielen Menschen am Geld. Wir wollen nicht, dass die Regierung den Bürgerinnen und Bürgern die Verkehrsmittelwahl diktiert, sondern ihnen alle Optionen ermöglicht!“

Zuspitzung der Auto-Überlastung in den Städten verhindern

Stork: „Durch Corona hat sich das Leben fast aller Menschen schlagartig geändert. Sie stehen jetzt vor der Entscheidung, wie sie ihre Mobilität nach Corona neu organisieren. Das Horrorszenario wäre, wenn jetzt wirklich alle ins Auto steigen, denn dann bricht der Verkehr in Deutschland zusammen. Der Zeitpunkt jetzt ist eine riesige Chance für die Bundesregierung, Deutschland für einen intelligenten Verkehrsmix zu begeistern!“

#MobilPrämieFürAlle dient auch den Klimazielen

In seinem Aufruf an die Bundesregierung weist das Bündnis darauf hin, dass eine Mobilitätsprämie auch angesichts der im Klimapaket vereinbarten klimafreundlichen Transformation des Verkehrssektors dringend erforderlich ist. Eine reine Autoprämie setze den falschen Anreiz, immer mehr Wege mit dem Auto zurückzulegen, anstatt je nach Wegezweck das intelligenteste Verkehrsmittel auszuwählen, so das Bündnis.       

Breites Bündnis an Verbänden und Unternehmen

Der vom Fahrradclub ADFC initiierte Aufruf wird von zahlreichen Verbänden und Unternehmen unterstützt – darunter der Autoclub ACE, die Allianz pro Schiene, die Fahrradhändler der Bike&Co, der Bundesverband Zukunft Fahrrad BVZF, die Bewegung Changing Cities, der Deutsche Naturschutzring DNR, der Mobilitätsdienstleister JobRad, der Fahrradverleiher Nextbike, das Unternehmen Paul Lange, der Fahrgastverband Pro Bahn, der Verkehrsclub VCD, der Verbund Service und Fahrrad VSF, der Verbraucherzentrale Bundesverband vzbv und der Zweirad-Industrie-Verband ZIV

ADFC-Pressemitteilung

ADFC Niedersachsen begrüßt die Öffnung des Fahrradhandels ab dem 20.04.2020

Mit dem Fahrrad zu fahren ist momentan die sicherste und gesündeste Art, kurze und mittlere Distanzen zurückzulegen. Auch von Politikern und Experten wird immer wieder empfohlen, auf das Fahrrad umzusteigen.

Die Corona-Krise verlangt von der Bevölkerung eine erhebliche Anpassung ihres Mobilitäts- und Freizeitverhaltens. Schon jetzt ist messbar, dass individuelle Verkehrsmittel vermehrt genutzt werden. Fahrradfahren spielt dabei eine Schlüsselrolle und bietet gleich auf mehreren Ebenen Lösungen:

•      es sichert Nahmobilität mit bestmöglichem Schutz vor Ansteckung
•      es ermöglicht Freizeitaktivität an der frischen Luft und hilft gegen den „Lagerkoller", ohne sich zu              nahe zu kommen
•      es stärkt Herz-Kreislaufsystem und Lunge und ist gut für das Immunsystem

Leider war es dem Handel im Zusammenhang mit dem Lockdown bisher untersagt, den Verkauf von Fahrrädern auszuüben. Lediglich ein vorhandener Werkstattbetrieb wurde als systemrelevant genehmigt.

Um so mehr begrüßt der ADFC Niedersachsen die am 15.04.2020 erteilte Freigabe zur Öffnung des Fahrradhandels und der damit verbundenen Erlaubnis für den Verkauf. Und zwar ohne Einschränkungen bezüglich der Verkaufsfläche.

Die Verbände der Fahrradbranche haben bereits vor Ostern einen strengen Maßnahmen-katalog vorgelegt. Dieser sieht Regeln und Maßnahmen vor, um den Verkauf in Fahrrad-geschäften unter sicheren Bedingungen (Hygienevorschriften und Abstandsregeln) zu ermöglichen.

Unsere Bitte und Empfehlungen an alle Fahrradfahrer*innen und -käufer*innen: Wenden Sie sich an ihren lokalen Fahrradfachhandel. Hier finden Sie fachliche und kompetente Beratung, eine große Auswahl an Rädern und einen qualitativ hochwertigen Service rund um Ihr Rad.

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Fahrradhandel ist Garant für individuelle Nahmobilität

Fahrradbranche will Versorgung der Kunden sicher gestalten

Mit dem Fahrrad zu fahren ist momentan die sicherste und gesündeste Art, kurze und mittlere Distanzen zurückzulegen. Auch von Politikern und Experten wird empfohlen, auf das Fahrrad umzusteigen.

Um die Versorgung der Menschen mit Fahrrädern, Ersatzteilen und Zubehör in lokalen Geschäften vor Ort zu ermöglichen, schlagen die Verbände der Fahrradbranche vor, den Verkauf in den Ladenlokalen unter Einhaltung der Hygienevorschriften und Abstandsregeln bundesweit zu gestatten. Dazu wurde von den Verbänden ein strenger MaßnahmenKatalog vorgelegt, der sich nach den Vorgaben des RKI richtet.

In einem gemeinsamen Brief an die Ministerpräsident*innen und Wirtschaftsminister*innen der Länder erklären die Verbände, dass sie die Maßnahmen zur Verlangsamung der SARS-COV2-Ausbreitung ausdrücklich befürworten und unterstützen. Deshalb unterbreiten sie ihren Vorschlag an die Politik auf Basis umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen....

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ADFC Wilhelmshaven verliert langjährigen Vorsitzenden

Ende März verstarb der langjährige Vorsitzende des ADFC Wilhelmshaven, Harald Witte. Mit ihm verliert der ADFC einen engagierten Verfechter für die Belange des Radverkehrs. In Gedanken sind wir bei seiner Familie.

Neuwahl Landesvorsitzender

Der ADFC Niedersachsen hat einen neuen Landesvorsitzenden. Am Samstag, den 23.11.2019 fand im Rahmen des Landes-Aktiventreffens in Springe bei Hannover eine außerordentliche Landesversammlung statt. Einziger Tagesordnungspunkt war die Nachwahl des Landesvorsitzenden. Für das Amt kandidiert hatte Rüdiger Henze, seit März 2019 stellvertretender Landesvorsitzender und Leiter der Fachgruppe TourGuide-Ausbildung. Wir freuen uns, mit Rüdiger einen kompetenten und engagierten Landesvorsitzenden zu haben und gratulieren an dieser Stelle noch einmal herzlich zur Wahl.

Radtour mit Ministerpräsident Weil

v.l.n.r.: Landrat Kreis Harburg Reiner Rempe, Ministerpräsident Stephan Weil, Kreisvorsitzende Karin Sager, stv. Landesvorsitzender Rüdiger Henze (Bild: Gerhard Hahn)

Nachdem der ADFC Kreisverband Harburg e.V. vergangenen Monat bereits Niedersachsens Verkehrsminster Althusmann zur Radtour begrüßen konnte, radelte am 24. Juli auch Ministerpräsident Weil gemeinsam mit dem ADFC und einer Vielzahl von Interessent*innen durch den Kreis Harburg. Mit fast 70 Teilnehmer*innen startete die Gruppe zur knapp zwei stündigen Tour. Neben dem Forderungskatalog des Kreisverbandes Harburg, der durch seine Vorsitzende Karin Sager überreicht wurde, übergab auch der stellvertretende Landesvorsitzende Rüdiger Henze des ADFC Niedersachsen seine Forderungen.


Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier.
Öffnet externen Link in neuem FensterWeitere Informationen.

Verkehrsminister Althusmann auf Radtour

Karin Sager und Minister Bernd Althusmann

Minister Althusmann stellte sich bei einer Fahrradtour durch den Landkreis Harburg den Sorgen des ADFC und der Radfahrenden vor Ort. "Wir müssen den Radwegebereich schleunigst ausbauen und sanieren, um unser Ziel, das Fahrradland Nr. 1 zu werden, zu erreichen," so Althusmann.
Organisiert wurde die Fahrradtour durch den ADFC Kreis Harburg und deren Vorsitzende Karin Sager. Für den ADFC Niedersachsen nahm der stellvertretende Landesvorsitzende Rüdiger Henze teil. Sager und Henze überreichten dem Minister die Forderungsbriefe ihres Verbandes.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier.

Sicherheitsaktion zum Überholen von Radfahrenden

Auf die Konflikte beim Überholen von Radfahrenden durch Kraftfahrzeuge geht die aktuelle Aktion des ADFC Nienburg ein. „Wir wollen über die Regelungen informieren und für Verständnis im Straßenverkehr werben“, so Berthold Vahlsing, Sprecher des örtlichen ADFC. „Enges Überholen verunsichert Radfahrende, mit möglicherweise schlimmen Folgen.“ Mit einer Pressekampagne und eigens entwickelten Info-Aufklebern bzw. Magnetfolien, will der Verein über die Mindestabstände bei Überholvorgängen informieren. Weitere Infos finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

 

ADFC: Radwege statt Fahrverbote!

Demonstration vor dem Bundesverwaltungsgericht. Foto: ADFC Sachsen

Die von der EU vorgeschriebenen Schadstoff-Grenzwerte können viele Städte nicht mehr einhalten. Der Verkehr und vor allem Diesel-Fahrzeuge belasten die Luft. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat jetzt entschieden, dass Diesel-Fahrverbote rechtlich zulässig sind und eine bundesweit einheitliche Regelung dafür nicht notwendig ist.

Der ADFC bietet betroffenen Städten die Arbeitshilfe Saubere Luft mit zahlreichen Maßnahmen an, wie sie für mehr Radverkehr und damit für bessere Luft sorgen können.

Weitere Informationen gibt es Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

 

Radverkehr als Bestandteil der Koalitionsverträge!

SPD und CDU haben den Radverkehr zum Bestandteil des Koalitionsvertrags gemacht. Im Kapitel Wirtschaft, Arbeit, Verkehr, Digitalisierung, Energie wird in Abschnitt 8 Emissionsarme und klimafreundliche Mobilität das Thema Radverkehr behandelt (Leitet Herunterladen der Datei einRn. 1902 ff.).
Dort heißt es unter anderem: „Die Elektromobilität, die Entwicklung alternativer Antriebssysteme (z. B. Gas- und Wasserstoffantriebe), die Stärkung des Fahrradverkehrs und eines emissionsarmen ÖPNV sind hierbei vorrangig zu betrachten.“
Weiter geht es mit: „Wir wollen gemeinsam mit Kommunen und regionaler Wirtschaft Lösungen entwickeln, um die Lade- und Tankstelleninfrastruktur (Strom, Wasserstoff und andere Energieträger) landesweit, auch an Park&Ride-Anlagen, für Fahrzeuge und Elektrofahrräder auszubauen.“
Abschließend verpflichten sich SPD und CDU „das Fahrradmobilitätskonzept schrittweise umsetzen und die notwendige Ausstattung vorhalten. Für den Erhalt, die Sanierung und die Verbesserung der regionalen Fahrradinfrastruktur – inklusive notwendiger Lückenschlüsse – sollen zusätzliche Mittel bereitgestellt werden. Wir wollen den Ausbau entlang von Bundes- und Landesstraßen fortsetzen und Radschnellwege schaffen. Hierzu soll das Sonderprogramm aus Landesmitteln kofinanziert und etwaige Behinderungen des Radverkehrs im Baustellenmanagement stärker berücksichtigt werden. SPD und CDU wollen die Abstellmöglichkeiten an Bus- und Bahnhaltestationen verbessern und die Mitnahmemöglichkeiten ausbauen.“


 

 

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